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| Yoga – nicht mehr! Mit Yoga wird ein Zustand der inneren Einheit und Harmonie erreicht werden. Yoga lebt durch Ausübung und durch den Ausübenden. Erfahrungen machen und seinen eigenen Weg zu finden ist in der Yogalehre manifestiert. Besonders wichtig für den Schüler ist in jeder Hinsicht der Yogalehrer, welcher dem Übenden stets mit Rat und gutem Willen zur Seite steht. Yoga folgt einem systematisch gegliederten und zielgerichteten Aufbau. Meine
erste Begegnung mit Yoga war ein voller Erfolg. Nach einem strapaziösen Umzug in unsere neue Wohnung, fand ich
in einer Kiste ein älteres kleines Taschenbuch von Kareen Zebroff. 'Yoga für jeden' war wirklich auf das
Notwendigste reduziert um den skeptischen Westler nicht unnötig abzuschrecken. Ich konzentrierte mich auf die Seiten
auf denen erklärt wurde, welche Symptome mit welchen Übungen angegangen wurden. Als Zwei-Meter-Mann hatte
ich nicht erst seit dem Umzug Probleme mit meiner Wirbelsäule (und das mit gerade mal 32 Jahren). Ich suchte mir
also drei eher einfache Übungen aus und nahm mir vor diese jetzt jeden Abend in einem 20-30 minütigen Zeitraum
konzentriert, so wie es beschrieben war, auszuführen.Um es kurz zu machen. Nach einer Woche hatte ich keinerlei Beschwerden mehr und mein Entschluss stand fest - ich werde dem Yoga die Treue schwören. Ich bin noch heute, mal mehr, mal weniger dabei und habe seit damals keinerlei Probleme mehr mit meiner Wirbelsäule! Und auch sonst, weiß ich mir fast immer Rat, wenn es doch mal hier oder da etwas zwickt. Es ist eben das Wunderbare am Yoga, dass auch das Wenige doch auf Dauer das Wahre sein kann. Die Anwendung Yoga kann schon von kleinauf an ausgeübt und erlernt werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Übende dazu bereit ist, sich auf die Übungen des Yoga gezielt einzulassen und sich damit auseinanderzusetzen. Geschichtlicher Überblick Yoga im traditionellen Sinn hatte seinen Beginn im alten Indien, wo es als Ausdruck des Spirituellen, als eine Möglichkeit, innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden und als ein Weg zu vollkommener Einheit mit sich selbst angesehen und praktiziert wurde. Das Wort 'Yoga' bezeichnet in seiner eigentlichen Bedeutung das Anschirren von Zugtieren vor einen Wagen. Hier kann insofern die Verbindung zu den Zielen und Wegen des Yoga gefunden werden, da das Anbinden der Tiere eine Vereinigung der beiden Lebewesen und deren anschließende Zügelung, Lenkung und Kontrolle bedeutet. Dieses Bild lässt sich auf den menschlichen Körper als das 'Fahrzeug der Seele' und die menschlichen Sinne als 'Zugtiere' umlegen. Denn es kommt auch beim Yoga zu einer Einheit, im Zuge derer sich der Mensch verwirklichen und zu sich selbst gelangen kann. Yoga wurde zum Begriff für eine Fülle von Techniken und Praktiken zur Umsetzung des angestrebten Zieles der inneren Einheit. Mittlerweile haben sich verschiedene Yoga-Traditionen herausgebildet, jedoch wird Yoga immer noch von einigen traditionsübergreifenden Grundsätzen bestimmt. Langsam verbreitete sich die Technik sowie seine praktischen Anwendungsmöglichkeiten bis in den Westen, wo sie im 19. Jahrhundert bereits im mitteleuropäischen Raum praktiziert wurden. Während man beim Yoga anfangs noch an den spirituellen Zielen der indischen Yogis festmachte, entwickelte sich das Yoga später vor allem zu einer Form der Entspannung im Sinne der im Westen vielfältig bekannten Körperübungen und Atempraktiken zum Stressabbau. Ein wahrer Yoga-Boom in den 70er Jahren wurde in besonderer Weise durch das Fernsehen hervorgerufen und unterstützt, sodass Yoga heute als Entspannungsmethode auch in europäischen Ländern sehr bekannt und gefragt ist. Im Sinne einer Erfahrungswissenschaft begannen auch die Praxis und Theorie immer näher zusammenzurücken. So erschien im Jahre 1991 das 'Handbuch für Übende und Lehrende', das in Zusammenarbeit mit renommierten Yoga-Forschern und Yoga-Lehrern zu einem Basiswerk für alle Yoga-Interessierten wurde. Theorie Yoga geht von der Einsicht aus, dass der Mensch nicht durch äußere Einflüsse, sondern in sich selbst seine Ruhe und Erfüllung finden kann. Er soll also an der Quelle der Entstehung unserer Wünsche anfangen zu suchen. Demnach liegt der Beginn in der Selbsterforschung. So ist es möglich, Zufriedenheit in uns und nicht im Weltlichen zu erfahren. Yoga steht für Einheit, Harmonie. Es geht dabei um drei Ziele, die auf unterschiedlichen Stufen vom Übenden durch Yoga erreicht werden können: Harmonisierende Wirkung Da die Lehre des Yoga davon ausgeht, dass alles auf der Welt beseelt und von einem inneren Geist bestimmt ist, kann
Yoga helfen, auch die verlorengegangene Beziehung zu diesem Verständnis der Welt wiederherzustellen. |
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Kareen
Zebroff YOGA FÜR JEDEN Ein wunderbares Buch für den, der sich schnell einen Einblick verschaffen will. Anscheinend wird es nur noch 'von privat' verkauft?! |
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Der
Weg des Yoga Handbuch für Übende und Lehrende |
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